Knochenersatzmaterial


Knochenersatzmaterial

Damit Zähne und Zahnersatz fest im Kiefer sitzen, benötigen Sie ausreichend Knochensubstanz. Mangelt es an Knochenmenge, ist in der modernen Zahnmedizin ein gezielter Knochenaufbau möglich.

Wie kommt es zu Knochenabbau?

Knochenabbau kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Parodontitis, Wurzelspitzenresektionen und der natürliche Knochenschwund, wenn Zähne im Kiefer fehlen.

Um in diesen Fällen ein Implantat setzen oder die natürlichen Zähne erhalten zu können, muss der Kieferknochen augmentiert (aufgebaut) werden.

Welche Möglichkeiten zum Knochenaufbau gibt es?

Grundsätzlich lassen sich ein Aufbau mit eigenem Knochen und die Augmentation mit Knochenersatzmaterial unterscheiden.

Für den Aufbau mit eigenem Knochen wird bevorzugt Material hinter dem letzten Zahn im Unterkiefer entnommen. Für die Augmentation mit Knochenersatzmaterialien verwenden wir hauptsächlich kollagenhaltige Naturprodukte der führenden Hersteller in diesem Bereich.

In beiden Fällen wird das Material in den aufzubauenden Knochen eingepflanzt und benötigt dann fünf bis sechs Monate, um vollständig einzuheilen. Danach kann die Behandlung fortgesetzt und zum Beispiel ein Implantat gesetzt werden.

Lässt sich die Einheilung beschleunigen?

Bei der Augmentation schützen wir die behandelte Stelle mit einer Membran, die ein zügiges Einheilen unterstützt. Um die Knochenheilung weiter zu beschleunigen, setzen wir zusätzlich das so genannte PRGF-Verfahren ein. Eine innovative Technik, die Plasmaproteine als Wachstumsfaktoren nutzt. Dazu wird Ihnen im Vorfeld der Behandlung eine kleine Menge Blut abgenommen, aus der wir das Plasma gewinnen. Anschließend wird das Augmentationsmaterial mit dem PRGF benetzt und an der gewünschten Stelle im Kiefer implantiert, um das Knochenwachstum zu fördern und den Heilungsprozess so kurz wie möglich zu gestalten.